Im blutigen Zusammenbruch
der Dämmerung
Sieh an
dort!
Eine andere Art Mann,
Der sich die Erde grün wünschte
Und die Liebe würdig der schönsten Frauen -
Denn dies
war ihm
kein Geschenk von so geringem Wert
Daß ihm nur Staub und Stein zustünden.
Was für ein Mann!
Er sagte oft:
Was ist dem Herzen richtiger als dies:
Das es unter den sieben Schwestern der Liebe
sinke ins Blut.
Was ist der Kehle wichtiger als dies:
Daß es unter den sieben Schwestern der Liebe
sinke ins Blut.
Was ist der Kehle wichtiger als dies:
Daß sie die schönsten Namen
singe gut.
Und so ein Löwen-Eisen-Berg-Mann,
So ein Liebender zog durch des Schicksals blutiges Feld
Mit einer Achillesferse -
durch die Welt.
Ein Unverwundbarer,
und das Geheimnis seines Tods,
War der Kummer der Liebe
Und der Gram der Einsamkkeit.
"O - betrübter Essfandiâr!
O könntest du,
O könntest du dein Auge zudrücken!"
"War ein Nein
ein einziges Nein
schon genug,
Mein Los zu bestimmen?
Ich
Schrie allein
NEIN!
Ich
Weigerte mich - zu sinken.
Eine Stimme war ich
- Eine Form unter Formen -
Und einen Sinn fand ich.
Ich WAR
Und WARD,
Nicht so
wie eine Knospe
zur Ros.
Noch eine Wurzel
zum Sproß
Noch ein Samen
zum Wald
Sondern grad so
wie ein einfacher Mann
zum Glaubenszeugen,
Daß die Himmel sich vor ihm verbeugen.
Ich war
kein hilfloser, kleiner, braver Knecht
Und mein Weg zum himmlischen Paradies
War nicht
der staubig-graue Ziegenpfad der Folgsamkeit.
Für mich bedurft' es einer anderen Art
Gott
Würdig einer Schöpfung
Die
um der notdürftigen Bissen willen
sich nicht krümmt.
Und einen Gott
Anderer Art
Schuf ich mir."
O Jammer, Löwen-Eisen-Berg-Mann,
der du warst,
Und berggleich,
unermüdlich und fest,
Bevor du zu Boden fielst,
tot du warst.
Aber nicht Gott noch Satan
Schrieben dir in dein Los
Einen Götzen,
den die anderen
verehrten,
Den Götzen,
den die anderen
verehrten.